Satzung der SG Crawinkel


Satzung

der Sportgemeinschaft „Jugendkraft“ Crawinkel e.V.

 

§ 1

Name, Sitz, Vereinsfarben

 

(1) Der Verein führt den Namen Sportgemeinschaft „Jugendkraft“ e. V. und hat seinen

Sitz in Crawinkel.

(2) Die Farben der Sportgemeinschaft sind „Grün-Weiß“.

(3) Die Sportgemeinschaft ist juristische Person. Der Gerichtsstand ist Gotha. Sie ist in

das Vereinsregister beim Amtsgericht Gotha unter der Nr. VR 885 eingetragen.

(4) Die Sportgemeinschaft ist Mitglied im Landessportbund Thüringen sowie in den

Fachverbänden, deren Sportarten in der Sportgemeinschaft betrieben werden und

erkennt deren Satzungen und Ordnungen an.

 

§ 2

Vereinszweck, Aufgaben, Grundsätze, Geschäftsjahr


(1) Zweck der Sportgemeinschaft ist die Pflege und Förderung des Breitensports, der

Lebensfreude, der Entspannung und Gesundheit der Mitglieder und interessierten

Bürger aller Altersklassen.

(2) Er wird insbesondere verwirklicht durch

- Durchführung eines regelmäßigen Übungs- und Trainingsbetriebes;

- Organisation und Durchführung von Sportveranstaltungen und Wettkämpfen;

- Abhaltung von geordneten Turn-, Sport- und Spielübungen für Kinder und

Jugendliche;

- Angebote, die die Erhaltung körperlicher Fitness und den Ausgleich zu täglicher

beruflicher Belastung unterstützen;

- Ausbildung und Einsatz von sachgemäß ausgebildeten Übungsleitern/innen;

- Unterhaltung der Sportanlagen.

(3) Grundlage der Arbeit ist das Bekenntnis aller Mitglieder der Sportgemeinschaft zur

freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Die Sportgemeinschaft vertritt den

Grundsatz religiöser und weltanschaulicher Toleranz sowie parteipolitischer

Neutralität. Sie fördert die soziale Integration ausländischer Mitbürger.

Die Sportgemeinschaft tritt extremistischen, rassistischen und fremdenfeindlichen

Bestrebungen entschieden entgegen.

(4) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 3

Gemeinnützigkeit

 

(1) Die Sportgemeinschaft verfolgt im Rahmen ihrer Tätigkeit gemäß § 2 der Satzung

ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts

“Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Sie ist selbstlos tätig und verfolgt

nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2) Die Mittel der Sportgemeinschaft sind ausschließlich zu satzungsgemäßen Zwecken

zu verwenden. Vereinsmitglieder oder Dritte erhalten keine Gewinnanteile oder sonstige

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Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(3) Niemand darf durch Vereinsausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind, oder durch

unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Bei Ausscheiden eines

Mitglieds aus dem Verein oder bei Vereinsauflösung erfolgt keine Rückerstattung etwa

eingebrachter Vermögenswerte.

(4) Die Befugnis zur Änderung des Vereinszwecks wird auf den Vorstand übertragen und

darf nur innerhalb des in § 3 (1) gegebenen Rahmens erfolgen.

 

§ 4

Erwerb der Mitgliedschaft

 

(1) Ordentliches Mitglied kann jede natürliche Person werden, die sich bereit erklärt, den

Vereinszweck und die Vereinsziele aktiv oder materiell zu unterstützen. Über den

schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet die Leitung der jeweiligen Abteilung.

Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschriften der gesetzlichen

Vertreter/innen. Bei Vollendung des 18. Lebensjahres wird die Mitgliedschaft

automatisch zu einer ordentlichen Mitgliedschaft. Gegen eine Ablehnung des

Aufnahmeantrages durch die Abteilungsleitung, die keiner Begründung bedarf,

kann der/die Antragsteller/in Beschwerde innerhalb eines Monats ab Zugang des

ablehnenden Bescheides schriftlich beim Vorstand einlegen. Dieser

entscheidet endgültig.

(2) Förderndes Mitglied kann jede natürliche Person werden, die das

18. Lebensjahr vollendet hat und die dem Verein angehören will, ohne sich in ihm

sportlich zu betätigen. Für die Aufnahme gelten die Regeln über die Aufnahme

ordentlicher Mitglieder entsprechend.

 

§ 5

Beendigung der Mitgliedschaft

 

(1) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

(2) Der Austritt ist der Abteilungsleitung gegenüber schriftlich zu erklären. Er ist unter

Einhaltung einer Frist von 3 Monaten und nur zum Schluss eines Geschäftsjahres

zulässig.

(3) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden

- wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen,

- wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen und das Ansehen des

Vereins oder

- wegen groben unsportlichen Verhaltens.

Der Ausschluss eines Mitglieds erfolgt mit einfacher Mehrheit durch den Vorstand.

Er darf erst erfolgen, nachdem dem Mitglied Gelegenheit gegeben worden ist, sich

mündlich oder schriftlich zu erklären.

Gegen den Ausschließungsbeschluss steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die

Mitgliederversammlung zu. Die Berufung kann innerhalb einer Frist von einem Monat

nach Mitteilung des Ausschlusses schriftlich eingelegt werden. Bis zur

Mitgliederversammlung ruhen die weiteren Rechte und Pflichten des Mitglieds. Wird

Berufung nicht oder nicht rechtzeitig eingelegt, gilt dies als Unterwerfung unter den

Ausschließungsbeschluss, so dass die Mitgliedschaft als beendet gilt.

(4) Ein Mitglied kann des Weiteren ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger

schriftlicher Mahnung durch den Vorstand mit der Zahlung von Beiträgen oder

Umlagen in Höhe von mehr als einem Jahresbeitrag im Rückstand ist. Der

Ausschluss kann durch den Vorstand erst beschlossen werden, wenn seit

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Absendung des zweiten Mahnschreibens, das den Hinweis auf den Ausschluss zu

enthalten hat, drei Monate vergangen sind.

(5) Mitglieder, deren Mitgliedschaft erloschen ist, haben keinen Anspruch auf Anteile

aus dem Vermögen des Vereins. Andere Ansprüche gegen den Verein müssen

binnen sechs Monaten nach Erlöschen der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen

Brief geltend gemacht und begründet werden.

 

§ 6

Rechte und Pflichten

 

(1) Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszwecks an den Veranstaltungen

des Vereins teilzunehmen.

(2) Jedes Mitglied ist verpflichtet, sich nach der Satzung und den weiteren Ordnungen

des Vereins zu verhalten. Alle Mitglieder sind zu gegenseitiger Rücksichtnahme

und Kameradschaft verpflichtet.

(3) Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen verpflichtet. Diese sind die

regelmäßigen Beiträge (Jahresbeitrag), die Aufnahmegebühren sowie

erforderlichenfalls außerordentliche Beiträge (Umlagen).

Die Höhe und die Fälligkeit des Jahresbeitrags und der Aufnahmegebühren werden in

einer von der Mitgliederversammlung beschlossenen Beitragsordnung festgesetzt. Über

die Notwendigkeit, Höhe und Fälligkeit von Umlagen entscheidet die

Mitgliederversammlung.

Der Jahresbeitrag wird nicht, auch nicht anteilig erstattet, wenn ein Mitglied vorzeitig aus

dem Verein entweder aufgrund eigener Kündigung oder durch rechtswirksam

gewordenen Vereinsausschluss ausscheidet.

 

§ 7

Organe des Vereins

 

(1) Die Sportgemeinschaft wird geleitet durch

a) die Mitgliederversammlung,

b) den Vorstand des Vereins.

(2) Die Abteilungen werden geleitet durch

a) die Abteilungsversammlung

b) die Leitung der Abteilung

 

§ 8

Mitgliederversammlung des Vereins

 

(1) Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende

Vereinsorgan ist

grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß dieser

Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden.

Sie ist insbesondere zuständig für:

- Entgegennahme der Berichte des Vorstandes sowie des Berichts der

Kassenprüfer/innen; - Abberufung; Entlastung und Wahl des Vorstandes;

- Wahl der Kassenprüfer/innen;

- Beschlussfassung über Änderungen bzw. Neufassung der Satzung und Anträge;

- Beschlussfassung der Beitragsordnung;

- Auflösung des Vereins.

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(2) Die Mitgliederversammlung wird alle vier Jahre durchgeführt und durch den Vorstand

einberufen. Die Einberufung erfolgt unter Mitteilung der Tagesordnung mit Schreiben an

alle Mitglieder. Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin muss eine Frist von

mindestens 2 Wochen liegen. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als

zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied des Vereins schriftlich bekannt

gegebene Adresse gerichtet ist.

Satzungsänderungen und Anträge zur Mitgliederversammlung müssen spätestens

8 Tage vorher beim 1. Vorsitzenden unter Benennung der abzuändernden Vorschrift

wörtlich eingereicht werden. Satzungsänderungen bedürfen einer 2/3 Mehrheit.

(3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das

Vereinsinteresse erfordert oder wenn mindestens 1/3 aller Mitglieder es schriftlich unter

Angabe der Gründe beim Vorstand beantragt. Der 1.Vorsitzende kann jederzeit eine

außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

(4) Die Mitgliederversammlung ist bei ordnungsgemäßer Einladung ohne Rücksicht auf die

Anzahl der Erschienenen beschlussfähig. Der Vorstand kann einen Versammlungsleiter

ernennen.

Beschlüsse werden, sofern die Versammlung nicht etwas anderes bestimmt, offen durch

Handaufheben mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst.

Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt. Bei

Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Schriftliche Abstimmungen erfolgen

nur, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies verlangt. Bei Wahlen muss eine geheime

Abstimmung erfolgen, wenn 1/4 der anwesenden Mitglieder dies verlangt. Eine

Blockwahl kann auf Antrag durchgeführt werden, wenn für jedes Wahlamt nur ein

Kandidat bereit steht.

(5) Wählbar in ein Amt sind nur Vereinsmitglieder, die sich zu den Grundsätzen des Vereins

bekennen und für diese innerhalb und auch außerhalb des Vereins eintreten.

Gewählt werden können alle Mitglieder die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

(6) In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied das das 18. Lebensjahr vollendet hat,

sowie auch Ehrenmitglieder, eine Stimme. Die Übertragung der Ausübung des

Stimmrechts auf andere Mitglieder ist nicht zulässig.

(7) Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, in dem die gefassten

Beschlüsse beurkundet werden. Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und vom

Schriftführer zu unterzeichnen.

 

§ 9

Vorstand

 

(1) Der Vorstand besteht aus dem/der 1. Vorsitzenden, 2. Vorsitzenden, Schatzmeister/in,

Schriftführer/in, Jugendwart/in und den Abteilungsleitern. Die Amtszeit beträgt 4 Jahre.

Die Wiederwahl ist zulässig. Verschiedene Vorstandsämter können nicht in einer Person

vereinigt werden. Die Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt,

bis

Nachfolger gewählt worden sind.

(2) Der Vorstand beschließt über alle Vereinsangelegenheiten, soweit sie nicht eines

Beschlusses der Mitgliederversammlung bedürfen. Er führt die Beschlüsse der

Mitgliederversammlung aus. Über seine Tätigkeit hat der Vorstand der Mitgliederversammlung

zu berichten.

(3) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse auf Vorstandssitzungen, die schriftlich einberufen

werden. Er tritt bei Bedarf zusammen. Die Tagesordnung muss nicht vorab mitgeteilt

werden. Über die Sitzungen ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, das vom

1. oder 2. Vorsitzenden und dem Schriftführer unterzeichnet sein muss.

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Der Vorstand ist bei Anwesenheit von 3 Mitgliedern beschlussfähig. Er fasst Beschlüsse

mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des

1. Vorsitzenden.

(4) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind:

- der/die 1. Vorsitzende

- der/die 2. Vorsitzende

- der/die Schatzmeister/in.

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je zwei der genannten drei

Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten

(5) Der Vorstand ordnet und überwacht die Tätigkeit der Abteilungen. Er ist berechtigt, für

bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen.

(6) Der Vorstand wird ermächtigt, Vereinsordnungen zu erlassen, die in den

Abteilungen von den Abteilungsleitern bekannt zu machen sind. Dies gilt auch für

Änderungen und Aufhebungen bereits bestehender Vereinsordnungen. Die

Vereinsordnungen sind kein Bestandteil der Vereinssatzung und werden nicht in das

Vereinsregister eingetragen.

(7) Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Der Vorstand kann aber bei

Bedarf und im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten des Vereins eine

Vergütung nach Maßgabe einer Aufwandsentschädigung im Sinne des

§ 3 Nr. 26a EStG beschließen.

(8) Bei Ausscheiden von einzelnen Mitgliedern des Vorstandes während der Amtszeit kann

der Vorstand neue Mitglieder kommissarisch bis zur nächsten Wahl berufen.

 

§ 10

Abteilungen

 

(1) Für jede im Verein betriebene Sportart können eigene, rechtlich unselbstständige

Abteilungen gebildet werden.

(2) Über die Bildung der Abteilungen im Verein entscheidet der Vorstand.

(3) Die Abteilungen organisieren den ordnungsgemäßen Ablauf des Übungs-, Trainingsund

Wettkampfbetriebes in ihrer Sportart.

(4) Die Mitgliedschaft in den Abteilungen setzt die Vereinsmitgliedschaft voraus. Die

Mitgliedschaft in mehreren Abteilungen ist zulässig.

Nach der Entscheidung über die Aufnahmeanträge melden die Abteilungsleitungen diese

binnen 2 Wochen an den Vorstand.

(5) Die Mitglieder der jeweiligen Abteilungen wählen auf ihrer Abteilungsversammlung eine

Abteilungsleitung. Die Abteilungsleitung soll aus mindestens 3 Personen

(Abteilungsleiter, Kassenwart, Sportwart) bestehen. Sie werden für 4 Jahre gewählt.

Die Wahl soll im Jahr der Vorstandswahlen des Vereins stattfinden.

(6) Die Abteilungsleitungen besitzen keine rechtliche Außenvertretung für ihre Abteilung.

Sämtliche Vertragshandlungen, insbesondere Verträge die die Abteilung zu laufenden

Leistungen verpflichten, sind rechtzeitig vorher mit dem Vorstand abzustimmen.

(7) Die Abteilungsleitungen sind dem Vorstand gegenüber jederzeit berichtspflichtig.

Über Angelegenheiten, die den gewöhnlichen Sportbetrieb der Abteilung übersteigen,

ist der Vorstand unverzüglich zu unterrichten.

In Vorbereitung des Jahreshaushaltsabschlusses haben die Abteilungsleitungen ihre

Geschäfts- und Finanzunterlagen vollständig dem Schatzmeister zu übergeben.

(8) Abteilungsversammlungen sollen jährlich, möglichst im 1. Quartal, stattfinden. Sie sind

mit einer Frist von 2 Wochen von der Abteilungsleitung einzuberufen. Der Vorstand

hat ein Teilnahmerecht.

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Über die Abteilungsversammlungen ist ein Protokoll anzufertigen, dass dem Vorstand

binnen 2 Wochen zu übergeben ist.

(9) Die Abteilungen können bei Bedarf eigene zusätzliche Abteilungsbeiträge beschließen.

Der Abteilungsbeitrag wird vom Vorstand mit dem Mitgliedsbeitrag gemeinsam

eingezogen und den jeweiligen Abteilungen in voller Höhe zurückerstattet.

(10)Die Abteilungen können sich eigene Abteilungsordnungen geben, die zur Wirksamkeit

der Zustimmung des Vorstandes bedürfen.

 

§ 11

Kassenprüfung

 

(1) Die von der Mitgliederversammlung für vier Jahre gewählten zwei Personen zur

Kassenprüfung, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen

Gremium angehören dürfen, überwachen die Kassengeschäfte des Vereins.

Wiederwahl ist zulässig. Die Kassenprüfer/innen haben die Kasse des Vereins

einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich

und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten.

(2) Sie erstatten der Mitgliederversammlung einen

zusammenfassenden Prüfungsbericht über die zurückliegenden 4 Jahre seit der

letzten Versammlung und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der

Kassengeschäfte die Entlastung der Vorstandsmitglieder. Die Kassenprüfer/innen haben

Zugang zu allen Buchungs- und Rechnungsunterlagen des Vereins.

 

§ 12

Ehrenstatut

 

(1) Die Sportgemeinschaft kann für besondere Verdienste um den Verein, für jahrelange

Mitgliedschaft und aus besonderen Anlässen Mitglieder und Nichtmitglieder ehren.

(2) In besonderen Fällen kann der Vorstand Ehrenmitglieder, Ehrenvorsitzende und

Ehrenspielführer ernennen. Die Ernennung erfolgt auf Lebenszeit.

(3) Vorschläge für Ehrungen sind von den Abteilungsleitern dem Vorstand zu übergeben.

Der erweiterte Vorstand entscheidet mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden

Mitglieder.

 

§ 13

Auflösung des Vereins

 

(1) Die Auflösung der Sportgemeinschaft kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen

Mitgliederversammlung erfolgen.

2) Zum Beschluss ist die Anwesenheit mindestens der Hälfte aller stimmberechtigten

Mitglieder erforderlich. Zur Beschlussfassung zwecks Auflösung ist eine Mehrheit von

3/4 der erschienenen Mitglieder notwendig.

(3) Sind in der Versammlung weniger als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder

erschienen, hat der/ die 1. Vorsitzende innerhalb einer Frist von 2 Wochen eine neue

Mitgliederversammlung einzuberufen.

(4) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das

Vermögen an die Gemeinde Crawinkel als steuerbegünstigte Körperschaft, die dieses

ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

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§ 14

Inkrafttreten

 

Diese Satzung ist in der vorliegenden Form von der Mitgliederversammlung der

Sportgemeinschaft am 12. März 2010 beschlossen worden und tritt mit der Eintragung in

das Vereinsregister in Kraft.